Konjunkturbulletin international

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Der Pessimismus hat im Juli weiter abgenommen. Zum dritten Mal in Folge stieg das Geschäftsklima in der europäischen Industrie.

Die aktuelle Geschäftslage wird weiter als schwierig bewertet. Die Hoffnungen liegen auf der Zukunft. Die Produktionserwartungen erzielten mit plus 7 einen positiven Saldenwert. Er ist sogar geringfügig besser als vor Ausbruch der Corona-Pandemie.

Im Maschinenbau ist die Auftragsbestandsbeurteilung nach wie vor tiefrot und bewegt sich kaum vom Tiefpunkt weg. Die Produktionserwartungen werden positiver beurteilt, aber anders als in der Industrie ist die Stimmung im Maschinenbau weiter pessimistisch. Der Saldo lag im Juli bei minus 11 (Juni: minus 20). 

Die statistischen Daten reichen derzeit in den meisten Ländern bis Mai. Lediglich für die USA und China liegen schon die Halbjahresergebnisse der Maschinenproduktion vor.

In der EU war die Maschinenproduktion im Mai 2020 höher als im April. Sie war im Durchschnitt aber fast 21 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Im Zeitraum Januar bis Mai 2020 lag sie 16 Prozent unter dem Produktionsniveau des Vorjahreszeitraums. In Japan schrumpfte die Maschinenproduktion im gleichen Zeitraum um rund 11 Prozent. Für die USA liegt bereits die vorläufige Zahl für Juni vor. Demnach sank die Produktion im ersten Halbjahr um fast 13 Prozent. Im ersten Quartal betrug das Minus fast 5 Prozent, im zweiten Quartal weitete es sich auf 20 Prozent aus.

 

Diese und weitere Informationen finden Sie im „Konjunkturbulletin international“. Das Dokument steht für VDMA-Mitgliedsunternehmen auf dieser Seite zum Download bereit.

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